Roadtrip – Was bleibt! – Nachhaltig Reisen als Familie

Ich liebe es zu reisen! Kaum bin ich wieder zu Hause zieht es mich auch schon wieder weg! Hätte ich keine Kinder, wäre ich wahrscheinlich ständig unterwegs. Aber auch so versuchen wir so oft wie möglich mit unseren Kindern dem Alltag zu entfliehen.

Dabei halte ich es nicht lange an einem Ort aus. Der Roadtrip, den wir mit unseren Kindern durch Schweden gemacht haben war genau das was ich möchte. Wir konnten in drei Wochen wirklich viel sehen und waren gefühlt viel länger unterwegs. Doch ganz perfekt war es dennoch nicht für uns.

Ein großes Problem war die fehlende Flexibilität. Da wir zur Hauptsaison reisen müssen, musste ich die Ferienwohnungen rechtzeitig reservieren und daher schon Monate vorher entscheiden, wo wir wann für wie lange bleiben werden. Das hat uns auf unserer Reise gestört, denn wir wären gerne noch etwas länger am Asnensee geblieben, dafür hätten am Campingplatz auch weniger Tage gerreicht. Diese Flexibilität kann ich nur erreichen, wenn ich eine Reiseform wähle bei der eine Vorbuchung nicht notwendig ist.

Nachhaltiges Reisen – Geht das?

Vor einigen Jahren habe ich mir noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen meine Reisen für die Umwelt haben. Das ist mir jedoch immer wichtiger geworden, so dass ich versuche meinen ökologischen Fußabdruck auch in dieser Hinsicht klein zu halten.

Aber was ist nachhaltiges reisen? Per Flugzeug oder Kreuzfahrtschiffe ist es schon mal nicht, dass wissen wir bereits sehr gut. Die CO2 Emissionen sind hier enorm und wir sollten uns alle fragen, ob diese Flüge die wir tätigen wirklich sein müssen. Meiner Meinung nach kann man das auch nicht wieder gut machen in dem man etwas weniger Plastiktüten kauft. Zumindest was Kreuzfahrten angeht bin ich für ein klares Verbot. Anders wird man diese enorme Umweltbelastung nicht eindämmen können. Ich weißt das ist unbequem, aber es ist nicht notwendig!

Den geringsten ökologischen Fußabdruck erreichen wir sicher damit gar nicht erst irgendwo hinzufahren. Immer dann wenn wir uns fortbewegen verbrauchen wir Energie und vor allem Rohstoffe. Nicht zu reisen ist für mich jedoch keine Option. Ich möchte so viel wie möglich von der Welt sehen, aber mit viel Bewusstsein für die Umwelt.

Eine Lösung für uns!

Wir haben lange hin und her überlegt welche Reiseform für uns perfekt wäre. Sehr nachhaltig wäre es sicher, wenn wir mit dem Fahrrad losziehen. Nur all zu weit kommen wir da mit den Kinder nicht. Das geht sicherlich um die Gegend zu erkunden, andere Länder werden wir aber so eher nicht erreichen.

Ein Wohnmobil kommt aus Kostengründen für uns nicht in Frage, abgesehen davon wären wir hier auch weniger flexibel. Gerade im August sind viele Campingplätze schnell voll und ohne Reservierung wird es da auch eher schwierig. Ein Wohnwagen ist zwar kostengünstiger, aber wir bräuchten ein anderes Auto und den passenden Führerschein. Abgesehen davon fehlt uns der Stellplatz zu Hause.

Somit haben wir uns entschieden mit einem Zelt loszuziehen. Unsere letzten Zelterlebnisse sind schon einige Jahr her. Damals war es ein windiges 3-Personen-Zelt, dass hauptsächlich auf Festivals zum Einsatz kam. Es hat seinen Zweck erfüllt, komfortabel war es jedoch nicht. Als Familie brauchen wir da etwas anderes. Ein Zelt das genug Platz für uns alle hat, so dass wir auch den ein oder anderen Regentag darin verbringen können. Da wir immer nur wenige Tage an einem Ort verbringen wollen, muss es trotz einer gewissen Größe schnell aufzubauen sein. Wir haben uns daher für ein 6-Personen Luftzelt entschieden.

Unsere erste längere Tour mit unserem Familienzelt haben wir diesen August geplant. Ich bin gespannt wie es wird und freue mich sehr auf dieses Abenteuer.

Wie wichtig ist das Thema Nachhaltigkeit bei der Planung eurer Urlaube?

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