Die schwedische Ostsee – Campingfeeling und Öland

Nach dem Asnensee und Västervik ging es langsam wieder zurück in den Süden. Den Rest unserer Reise verbrachten wir auf einem Campingplatz direkt an der schwedischen Ostsee.

Camping – oder – Kann ich hier bitte wieder weg?

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir wirklich ganz besondere Unterkünfte. Wir haben uns in jeder einzelnen sehr wohl gefühlt. Doch das sollte zumindest erstmal vorbei sein. Der Campingplatz lag direkt am Meer in einer Bucht. So gesehen tatsächlich sehr idyllisch, auch der Platz an sich war völlig in Ordnung. Das Waschhaus war einigermaßen sauber und für die Kinder war viel freie Fläche zum spielen und toben. Nur unsere Campinghütte hat mir ganz schön zugesetzt. Wir hatten eine alte Herdplatte, ein paar dreckige Schüsseln und ein alter sehr laut summender Kühlschrank. Auch sonst war es sehr staubig und Taschentücher vom Vorgänger lagen unter dem Bett. Es hat mich nicht gestört, dass es sehr minimalistisch war, aber Dreck kann ich absolut nicht leiden.

Zu Beginn wollte ich auf keinen Fall hier bleiben. Aber was sollten wir sonst tun? Die Fähre war fest gebucht und so schnell eine andere Unterkunft zu finden ist schwierig. Der Liebste hat versucht alles so sauber wie möglich zu bekommen und ich habe versucht mich zu errangieren.

Schwedische Ostsee

Doch die Kinder fanden es toll! Wir waren den ganzen Tag draussen, frühstückten im Morgengrauen in unseren Jacken mit Blick auf das Meer. Die Kinder konnten sich frei bewegen und den Campingplatz erkunden. Ende August war kaum noch etwas los, so das wir fast den ganzen Platz für uns hatten.

Was mir anfangs so schwer zu schaffen machte, entpuppte sich als ein gelungener Abschluss unseres Roadtrips.

Die schwedische Ostsee

Die Gegend selbst ist geprägt von kleinen verschlafenen Hafenstädtchen und den Ausblick auf die raue Ostsee. Im Gegensatz zum Asnensee gab es hier jedoch deutlich weniger rot-weiße Häuser und damit auch etwas weniger Schwedenflair. Auch soll es etwas touristischer sein als an den anderen Orten in Schweden. Ende August war davon jedoch nichts mehr zu merken.

Öland

Öland ist wunderschön und ich würde wirklich jedem der in der Gegend ist empfehlen diese Insel zu besuchen. Sie ist so anders als der Rest von Südschweden. Die Vegetation ist faszinierend und die kleinen verschlafenen Dörfer haben ihren ganz eigenen Charme. Wir haben die Insel einmal umrundet und am Leuchtturm eine größere Pause eingelegt. Es war so windig, daher waren wir nicht oben. Aber schon von unten war der Ausblick auf das offenen Meer einfach unglaublich. Ich liebe dieses raue, ungestüme Wasser!

Öland

Öland

Leuchtturm Schweden

Öland

Öland Schweden

Das nächste Mal möchte ich auf jeden Fall ein paar Tage auf Öland verbringen. Ein Tag ist viel zu wenig um diese besondere Insel zu erkunden!

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