Hamburg mit Kindern – 3 Tage Großstadt

Die ersten drei Nächte unseres Roadtrips verbrachten wir in Hamburg. Die Hansestadt war schon lange auf meiner To-Travel Liste und endlich war es soweit! Mit Kindern ist eine Städtereise aber doch etwas anderes als ohne. Das Hamburger Nachtleben konnte ich leider nicht unsicher machen! Aber man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal!

Übernachten in Hamburg mit Kindern

Ich habe mir die Finger wund gesucht, aber leider habe ich mir mit der Buchung zu lange Zeit gelassen, also waren meine bevorzugten Hotels schon alle weg. Wir mussten einen Kompromiss eingehen. Ich möchte das Hotel hier gar nicht nennen, weil ich es wirklich nicht empfehlen kann. Lediglich ein paar Gedanken möchte ich euch zur richtigen Unterkunft mit Kindern da lassen.

Natürlich sind hier die Bedürfnisse sehr individuell und jeder legt auf etwas anderes wert. Aber für mich mit meinen drei kleinen Kindern ist vor allem Nachts Ruhe ganz wichtig! Ich bevorzuge daher eher ein Hotel, dass etwas außerhalb ist und eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel hat, als eine Unterkunft mitten im Trubel. Darüber hinaus soll es sauber und geräumig sein. Die Kinder brauchen Platz zum spielen und wenn es zu beengt ist, dann stehen wir uns nur gegenseitig im Weg.

Unser Hotel war zwar einigermaßen sauber, aber es war nachts durch den Verkehr sehr laut und Fenster schließen war bei der Hitze keine Option, da es keine Klimaanlage gab. Also waren unsere Nächte in Hamburg nicht wirklich erholsam. Der einzige Pluspunkt war die gute Busanbindung!

Stadt erkunden

Wir wollten uns keinen Sightseeingstress machen und haben daher die Stadt größtenteils zu Fuß erkundet. Wichtig war uns besonders, dass die Kinder Spaß haben! Mit älteren Kindern kann ich mir schon mehr Sightseeing vorstellen, doch für uns war es so genau richtig.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man entspannt überall hin und für meine Dorfkinder war schon alleine das Busfahren ein richtiges Erlebnis! Wir waren am Hamburger Hafen spazieren, in der Speicherstadt und an der Elbphilharmonie. Das alles liegt schon sehr nah beieinander, somit konnten wir so einiges sehen ohne uns müde zu laufen.

Das Miniaturwunderland

Ich bin ganz ehrlich, als der Liebste mir von dieser Modellbahnanlage erzählt hat, war ich wenig begeistert! Ich kann so gar nichts mit Modelleisenbahnen anfangen und war wirklich sehr skeptisch! Aber schon nach wenigen Minuten war ich begeistert!

Ob mit oder ohne Kinder – das Miniaturwunderland ist wirklich für jeden was! Es gibt so viel zu entdecken und zu staunen! Ich bin wirklich fasziniert von all den Details und der Umsetzung der verschiedenen Themen und Ländern. Vor allem die Simulation von Tag und Nacht macht das Ganze nochmal besonders. Alle 15 Minuten wird es dunkel und in den Orten und auf den Straßen gehen die Lichter an. Das sieht so schön aus!

 

Den Kindern hat vor allem der Flughafen gefallen. Die Flugzeuge starten und landen und wir können dabei zu sehen. Das ist wirklich so gut gemacht!

Ich muss jedoch sagen, dass ganz schön viel los war und wir natürlich immer schauen mussten wo die Kinder gerade so sind. Ganz stressfrei war es für uns also nicht. Durch das Gedränge konnten wir leider auch nicht alles so genau sehen!

Im Miniaturwunderland befindet sich ein kleines Restaurant, dass alle Familienwünsche erfüllt! Das Essen ist gut, es gibt für jeden was und preislich absolut im Rahmen. Gegessen wird auf alten Zugstühlen, was besonders die Kinder toll fanden.

Mit Kindern kann man hier also auf jeden Fall einen ganzen Tag verbringen. Das perfekte Schlechtwetterprogramm oder in unserem Fall “Fliehen vor der Hitze”.

Chocoversum – Von der Bohne zur eigene Tafel

Natürlich mussten wir mit unseren kleinen Schokofans auch ins Chocoversum. In diesem Museum erfährt man nicht nur die Geschichte der Kakaobohne und sieht wie Schokolade hergestellt wird, man darf auch ganz viel naschen und seine eigene Tafel herstellen.

Das Chocoversum gehört der Firma Hachez und somit ist auch die Schokolade von Hachez. Aber bis auf den Namen und den gleichnamigen Shop wird einem diese Marke nicht aufgezwungen.

Die Führung durch das Chocoversum ist informativ und abwechslungsreich gestaltet. Von der Bohne bis zur fertigen Tafel wird alles sehr anschaulich dargestellt und nach jeder Station wird genascht! Das hat besonders den Kindern sehr gut gefallen! Im Preis (für Erwachsene) ist die Herstellung einer eigenen Tafel Schokolade enthalten. Es kann aus vielen verschiedenen Toppings ausgewählt werden. Während ich wohl lieber eine Schoki mit Salz oder verschiedener Gewürze probiert hätte, wollten meine Kinder einfach nur Smarties.

Ganz günstig ist der Spaß nicht, für uns war das aber okay, denn wir haben alle einiges gelernt und hatten eine schöne Zeit im Chocoversum. Ich würde aber auf jeden Fall dazu raten die Tickets Online zu buchen! Zum einen entgeht ihr somit lange Wartezeiten und bekommt den Eintritt zum Bestpreis.

Grasbrookpark in der HafenCity

Für uns gibt es keinen Urlaub ohne auch auf Spielplätzen zu sein! Für die Kinder ist es so wichtig sich so richtig austoben zu können. Richtig toll konnten sie das am Abenteuerspielplatz in der HafenCity. Für uns bedeutete das eine kurze Verschnaufpause!

Gestalterisch passt der Grasbrookpark perfekt zu seiner maritimen Umgebung! Neben einem Piratenspielschiff, enthält der Park noch einen Wasserspielplatz mit Fontänen und Wasserspendern, einen Matschtisch und Schaukeln und Rutschen.

Der Park ist vom Verkehr gut abgeschirmt und wirkt wie eine grüne Oase im sonst so geschäftigen Großstadttreiben!

Planten un Blomen – Grünes Idyll mitten in der Stadt

Ich liebe Parks! Auch wenn ich in einer Großstadt bin schaue ich mir gerne die Parkanlagen an! Daher war klar, dass wir unbedingt auch in den Planten un Blomen müssen. Um die ganzen 47 Hektar zu erforschen sollte man schon mehrere Stunden einplanen.

Mehrere Denkmäler, sowie einen Rosengarten, der Japanische Garten, das Tropenhaus, das Wasserlichtkonzert und noch vieles mehr lässt sich in diesem Park bestaunen. Und sehr gerne hätte auch ich das alles gesehen. Doch meine Kinder waren so begeistert von dem tollen Spielplatz direkt am Eingang des Parks, dass wir nie weitergekommen sind.

Es kann geklettert, gematscht, gebaut und gebadet werden. Meine beiden Großen waren total begeistert. Für mich gibt es zwei weitere Pluspunkte. Zum einen gibt es einen Kiosk und Toiletten! Vor allem letzteres vermisse ich oft – nicht nur auf Spielplätzen! Und es waren genug schattige Sitzplätze vorhanden. Bei der Hitze war mir das wirklich wichtig!

Darüber hinaus gibt es natürlich noch viel mehr in Hamburg zu sehen! Wir kommen gerne wieder und dann steht “Der König der Löwen” ganz oben auf der Liste!

Habt ihr Tipps was man unbedingt noch mit Kindern in Hamburg machen solltet?

Eure,

Lila♥

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