Roadtrip mit Kindern – Die Planung

Ich wollte schon als kleines Mädchen so viel wie möglich von der Welt sehen! Reisen ist für mich sehr wichtig! Mit meinen Kindern sollte sich das nicht ändern, aber das war gar nicht so einfach umzusetzen. Flugreisen kommen für uns zum Beispiel aktuell nicht in Frage. Zum einen ist es bei fünf Personen eine Preisfrage, zum anderen ist die Ökobilanz auch wirklich mies.

Bisher haben wir versucht so oft wie möglich zu verreisen, dabei nie zweimal an den selben Ort. So konnten wir auch mit Kindern schon einiges sehen, aber eben immer nur eine Gegend pro Urlaub. Dieses Jahr wollten wir etwas mehr umher reisen und haben uns für einen Roadtrip mit den Kindern entschieden.

Sechs Stopps in 19 Tagen

Wichtig war uns das wir mit dem Auto gut voran kommen und in drei Wochen so viel wie möglich mitnehmen können. Ich wollte schon lange mal nach Schweden, also war schnell klar wo es hingehen sollte. Wir wohnen im Süden Deutschlands somit ist die Anreise schon ganz schön lange. Da der Kleinste eher nicht so gerne Auto fährt und auch die beiden Großen noch nicht so viel Sitzfleisch besitzen, haben wir uns entschieden die Anreise durch zwei Aufenthalte zu unterbrechen.

Unsere Wahl fiel auf Hamburg und Kopenhagen. Zur Auswahl hätte noch Berlin gestanden, aber da waren wir mit den Kindern schon. Von uns nach Hamburg sind es rund 600 km. Das haben wir uns zugetraut. Es ist die längste Strecke. Von da an fahren wir nie mehr als 300 km.

In Hamburg wollten wir drei Nächte bleiben. Den An- und Abfahrtstag muss man abziehen, da sind wir müde oder müssen morgens schon wieder los. Also bleiben uns zwei ganze Tage um Hamburg zu erkunden. Das reicht natürlich nicht um die ganze Stadt zu sehen, aber es ist ausreichend um einen Eindruck zu bekommen.

In Kopenhagen bleiben wir zwei Nächte. Ein Tag muss uns also reichen um die Stadt zu fünft unsicher zu machen. Sicher wäre es schöner mehr Zeit in Dänemark zu verbringen, aber dass machen wir einfach das nächste Mal!

Endlich Schweden!

Wenn alles gut läuft sind wir nach fünf Nächten in Schweden! Am liebsten würden wir ganz hoch in den Norden fahren, aber das wird leider nicht funktionieren. Also haben wir uns für drei Stopps in Smaland entschieden. Zuerst geht es an den Asnensee im Süden von Smaland. Hier bleiben wir drei Nächte. Als nächstes fahren wir ans Meer, nach Västervik. Hier ist Astrid Lindgrens Värld nicht weit und wir können uns die Schärenlandschaft anschauen! Vier Nächte müssen für diese Gegend reichen. Die letzten fünf Nächte verbringen wir auf einen Campingplatz in der Nähe von Kalmar.

So können wir einiges abdecken, was wir unbedingt sehen wollen. Wir können Michl in Lönneberga besuchen, zu Pippi, Karlsson und Ronja Räubertochter nach Vimmerby fahren, Paddeln auf dem Asnensee, Elche füttern, Öland erkunden und so einige Hafenstädtchen besuchen.

Heimreise

Auf der Heimfahrt fahren wir nicht über Dänemark, sondern nehmen die Fähre in Trelleborg nach Rostock. Da wir bis dahin schon ca. 10 Stunden unterwegs sind, werden wir vor Berlin noch eine Nacht in einer Pension verbringen. Erst am nächsten Tag fahren wir die letzten 500 km nach Hause.

Die ganze Route sieht dann so aus:

Route Schweden

Unterkünfte finden

Am einfachsten wäre es wahrscheinlich die Reise von einem Reisebüro zusammen stellen zu lassen. Bisher habe ich aber mit solchen Büros eher weniger gute Erfahrungen gemacht und verlasse mich lieber auf mich selbst. Ich überlege mir vorher wo ich genau hin möchte und was ich suche (Hotel, Pension, Ferienwohnung etc.) und dann wird losgegooglet!

Die Unterkünfte für unseren Roadtrip habe ich entweder auf Booking.com oder auf Airbnb gefunden. Vor allem mit letzterem habe ich bisher wirklich gute Erfahrungen gemacht und mag sowohl den Internetauftritt, als auch die Einfachheit der Bedienung. Abgesehen davon kann man hier auch wirklich ganz besondere Unterkünfte finden.

Lange Autofahrten mit Kindern

Darüber machte ich mir am meisten Gedanken! Wie werden es die Kinder schaffen? Ist es überhaupt möglich so lange mit solch kleinen Kindern zu fahren? Mit den beiden Großen waren wir letztes Jahr schon auf Rügen und das ging wirklich gut, aber der Babysohn fährt überhaupt nicht gerne Auto und weint schon auf kurzen Strecken.

Ich werde es wieder so machen wie in meinem Survival Guide beschrieben und für das Baby gibt es Spielzeug, etwas zum knabbern und natürlich ganz viele Pausen.

Wie macht ihr das, wenn ihr in den Urlaub fahrt? Habt ihr Geheimtipps?

Eure,

Lila♥

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.