Schlafloses Baby und fehlende Abendzeit

Meine Nerven liegen blank! Total blank! Irgendwie hat man ja die Hoffnung, dass alles mit zunehmenden Alter leichter wird. Eigentlich sollte ich es ja besser wissen, immerhin waren meine beiden Großen was das Thema “Schlaf” angeht auch nicht gerade einfach. Eigentlich! Ich hoffe trotzdem, auch wenn ohne großen Erfolg.

Einschlafstillen ade!

Ein wirklich guter Schläfer war der Babysohn von Anfang an nicht. Er hatte schon von Beginn an   seine abendliche Schreiphase und war in dieser auch nur schwer zu beruhigen. Als das mit ca. 4 Monaten vorüber war habe ich ihn immer in den Schlaf gestillt und das hat wirklich gut geklappt. Abends haben wir uns gemeinsam ins Bett gekuschelt, er hat gestillt und ist dabei eingeschlafen. Nach einiger Zeit konnte ich somit wieder aufstehen und hatte noch 1-2 Stündchen für mich. Zeit die ich dringend brauche!

Doch jetzt schläft er nicht mehr einfach so an meiner Brust ein. Es dauert sehr lange und hält leider nicht an. Schon nach kurzer Zeit ist er wieder wach und durch nichts zu beruhigen. Dabei ist er so müde! Er reibt seine Augen, wirft seinen Kopf nach hinten und mag überhaupt nicht spielen, aber schlafen eben irgendwie auch nicht. Das ganze abendliche Szenario kann gut und gerne mal bis 23:00 Uhr gehen. Dann bin ich selbst schon wieder so müde und für mich bleibt mal wieder keine Zeit.

Alles nur eine Phase

Es ist nur eine Phase! Ich weiß das! Ich weiß auch das es vorbei geht. Im Moment hilft mir dieses Wissen nur nicht wirklich weiter. Denn ich weiß nicht wie lange unser Abendprozedere weiter so laufen wird und ich weiß auch nicht wie lange es dann dauert bis die nächste Phase uns wieder zu schaffen macht.

Denn was all diese Phasen gemeinsam haben ist, dass es kein Allheilmittel gibt! Nichts was auf jeden Fall helfen wird. Wir werden da einfach durch müssen und das ist so unglaublich anstrengend.

Zeit für mich vs. Kuschelzeit

Ich liebe es mit meinen Kindern zu kuscheln! Ich genieße diese intensive Zeit und möchte sie auch nicht missen. Genauso brauche ich aber auch Zeit für mich! Bei drei Kindern, Haus und Garten bleibt jedoch davon nicht wirklich viel. Eigentlich nur die Abendstunden und die sind mir daher auch wirklich heilig!

Ich trage den Babysohn fast ausschließlich! Auch seinen Mittagsschlaf macht er meistens in der Trage. Ich mache das wirklich gern, auch wenn das langsam ganz schön auf den Rücken geht. Abends möchte ich jedoch das er ein paar Stunden ohne mich auskommt. Er ist dabei aber nicht alleine! Er schläft mit seinen Geschwistern im Familienbett. Ich kann sein Bedürfnis nach Nähe verstehen und ich möchte dem auch nachkommen, aber nicht ohne meine Bedürfnisse gänzlich hinten anzustellen. Ich muss mich auch um mich kümmern, anders funktioniert es nicht.

Ausweg?

Eine wirkliche Lösung für unser Schlafdilemma habe ich nicht. Ich hoffe darauf das diese Phase bald vorbei ist und die nächste zumindest unser Bettgehritual nicht beeinflusst. Bis dahin komme ich mit weniger Zeit und Schlaf zurecht! Um dennoch ab und zu etwas Me-Time zu bekommen, darf der Papa sich um die kleine Eule kümmern und ich gehe aus.

Eure,

Lila♥

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