Was schwimmt? Was geht unter? – Ein Wasserexperiment

Wasserspiele sind bei uns sehr beliebt! Heute gibt es daher ein kleines Wasserexperiment mit Special!

Was schwimmt? Was geht unter?

Das brauchst du:

  • großes Behältnis (bzw. Wanne)
  • Leitungswasser
  • Versuchsmaterial

z.B. Korken, Stein, Blatt, Papier, Alufolie, Styropor, Münze, Wachs, Knetmasse, Folie, Kartoffel, Büroklammer, Tannenzweig, Bastelstäbchen, Strohhalm, Erdnuss, Zeitungspapier, Muschel, verschiedene Gegenstände aus Plastik,  …

  • Spülmittel
  • Auswertungsblatt

Vorbereitung:

Fülle Leitungswasser in dein Behältnis. Dazu kannst du z.B. eine leere Plastikbox, einen Eimer oder eine alte Babybadewanne benutzen.

Breitet alle Versuchsmaterialien aus und benennt sie gemeinsam mit den Kindern. Sie dürfen vermuten, welche dieser Dinge wohl auf der Wasseroberfläche schwimmen und welche auf den Grund sinken. Dieser Schritt ist ganz interessant, denn so machen sich die Kleinen Gedanken darüber und die Neugierde steigt nochmals. Die Gegenstände können dementsprechend geordnet werden. (Download Schwimmeigenschaften)

Durchführung und Auswertung:

Nun werden nacheinander die einzelnen Objekte in das Becken gelegt und die Schwimmeigenschaften beobachtet. Falsch zugeordnete Objekte können nun korrigiert werden.

Hier kann man natürlich auch viel ausprobieren. Ein mit Luft gefülltes Einmachglas schwimmt, wohingegen ein mit wassergefülltes Glas sinkt.

Unser Großer hat am Experimentieren großen Gefallen gefunden und hat selbstständig einige Versuchsgegenstände miteinander kombiniert. Dazu hat er ein Stück Holz, das normalerweise an der Oberfläche schwimmt und ein Stück Knetmasse, welches vorher gesunken ist, zusammengeklebt. Er war sehr erstaunt, als sich beides zusammen auf den Weg zum Wannenboden gemacht hat. Auch Stück Strohhalm, das mit einer Schraube beschwert wurde, zog es auf den Boden. Das ist natürlich ein toller Nebeneffekt: Am Ende des Versuches haben wir nicht nur herausgefunden, welche Materialien schwimmen und welche sinken, sondern auch noch die Motivation geweckt, selbst zu forschen.

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Am Ende haben wir festgestellt, dass alle Gegenstände aus Holz, Plastik, Styropor und Papier geschwommen sind, wohingegen Knetmasse und Metalle gesunken sind.

Zusatzversuch:

Spontan haben wir noch einen weiteren Versuch gemacht. Legt zuletzt einen schwimmenden Gegenstand, z.B. die Büroklammer ummantelt mit Alufolie auf die Wasseroberfläche. Sie schwimmt dank der Oberflächenspannung. Auf den Seen und Weihern finden wir häufig Wasserläufer. Diese kleinen Tierchen sind so leicht, dass sie von diesem physikalischen Prinzip profitieren und so auf dem Wasser laufen können.

Die “Wasserteilchen” halten an der Oberfläche fest zusammen. Gibt man allerdings ein paar Tropfen Spüli dazu, bricht die Spannung zusammen und die Büroklammer sinkt nach unten.

Viel Spaß beim Experimentieren!

Eure,

Lila♥

 

Wasserexperiment

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